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Einzelhandel und Innenstadt

Bremen Innenstadt 2025

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Die Stadt Bremen als das Oberzentrum des Nordwestens verfügt mit seiner attraktiven Innenstadt und der hohen Lebensqualität über eine ideale Ausgangsposition, um sich im Wettbewerb der Städte und Regionen zu profilieren. Ziel ist es, dass die Stadt Bremen hier langfristig einen der vordersten Plätze belegt.

Dies kann erreicht werden, wenn die begonnenen Innenstadtaktivitäten konsequent fortgesetzt werden sowie darüber hinausgehende notwendige Maßnahmen aufgenommen und umgesetzt werden. Darauf aufbauend ist im Jahr 2014 das integrierte Entwicklungskonzept „Bremer Innenstadt 2025“ als städtebaulicher Leitfaden für einen Entwicklungszeitraum bis 2025/2030 beschlossen worden. Die Innenstadt ist in diesem Konzept räumlich weit gefasst, anliegende Quartiere wie zum Beispiel das 'Viertel', die Alte Neustadt und Teile von Walle sind ebenso als City definiert, so dass auch die Anbindungen an die Kern-Innenstadt in diesem Konzept berücksichtigt sind. Innenstadtkonzept (pdf, 12.8 MB)

Ziel des Innenstadtkonzepts ist es, die Position Bremens auch in der Metropolregion Bremen-Oldenburg zu stärken und auszubauen. Es beinhaltet Leitlinien, Handlungsfelder und eine Umsetzungsstrategie, legt ein Handlungskonzept und einen Strukturplan fest.
Im Zusammenhang hiermit sind in den vergangenen Jahren konkrete Projekte und Ideen erarbeitet worden, die sich derzeit in Umsetzung oder Vorbereitung befinden. Zu nennen für den inneren Bereich der Innenstadt sind hier beispielhaft aufgeführt:

  • Steigerung des Erlebniswertes an Wall und Wallanlagen
  • Verbesserung der Verbindung zwischen Domsheide und Viertel
  • Schaffung von neuem attraktivem Einzelhandel nicht nur im Ansgariquartier
  • Zwischennutzungen auf dem Ansgarikirchhof
  • Prüfung einer Verkehrsberuhigung in der Knochenhauerstraße
  • Attraktivierung der Kleine Hundestraße
  • Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf dem Domshof
  • Entwicklung von Rundläufen in der Innenstadt
  • Umsetzung des Schnoorkonzeptes
  • Sichere Querung der Schlachte in Höhe Bürgermeister-Smidt-Brücke
  • Machbarkeitsstudie einer Brücke über die Kleine Weser Höhe Piepe bzw. über die Weser Höhe Wallanlagen
  • Umgestaltung der Diskomeile
  • Bau eines Anlegeplatzes für die Alexander von Humboldt
  • Bau eines Fernbusterminals
  • Installation von kostenlosen WLAN-Hotspots.

Bremer Einzelhandel und Zentrenentwicklung

Die Bremer Innenstadt, das Zentrum Vegesack und die Stadtteilzentren sind für Buten- und Binnen-Bremerinnen und -Bremer besonders wichtige Orte. Durch die verdichtete Urbanität, insbesondere durch Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen, Kultur, Verwaltung und Bildungseinrichtungen genießen sie einen besonders hohen Stellenwert. Attraktiver Einzelhandel ist in den Zentren dabei der Motor für eine hohe Besucherfrequenz. Das „Kommunale Zentren- und Nahversorgungskonzept der Stadt Bremen“ soll diesen Motor am Laufen halten. Es sichert durch seine Ansiedlungsregeln, dass die Zentren attraktiv bleiben und die wohnortnahe Grundversorgung gesichert ist. Ziel ist es, Kaufkraft in den Zentren zu halten. Zentrenkonzept (pdf, 8.8 MB)

Die Zentren befinden sich stetig im Umwandlungsprozess. Die Schnelllebigkeit des Handels ist überall zu spüren. Geschäftsaufgaben müssen unmittelbar mit neuen attraktiven und zentrenstärkenden Nutzungen wiederbelebt werden. Hier kommt auch der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH eine besondere Rolle zu, die für neue Geschäftsansiedlungen und Akquisen zuständig ist. Auch über ihren „Immobilienfinder“ können freie Geschäftsflächen unmittelbar gefunden werden. Immobilienfinder

Shoppingportal
Eine große Herausforderung der kommenden Jahre wird die sich verschärfende Konkurrenzsituation zwischen Online-Handel und stationärem Handel darstellen. Um die Vorzüge einiger zentraler Standorte und des dort beheimateten – überwiegend inhabergeführten – Einzelhandels darzustellen, ist unter www.bremen.de/shopping ein Portal eingerichtet worden, in dem eine Vielzahl der lokalen Händler auf jeweils einer eigenen Seite vorgestellt wird. Auf diese Weise ist eine Information über den nächsten Einkauf ganz bequem von zu Hause aus möglich. Des Weiteren sind virtuelle Rundgänge durch die Innenstadt, das Zentrum Vegesack und einige Stadtteilzentren möglich.

Gemeinsam engagieren - gemeinsam profitieren: City- und Stadtteilinitiativen für eine lebendige Stadt

Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen fördert zahlreiche Akteure und Zusammenschlüsse, die sich für ausgewählte Stadtteile und -quartiere engagieren und die für entsprechende Marketingmaßnahmen verantwortlich sind. Dazu gehören:

Daneben existieren weitere Initiativen für attraktive Geschäftsquartiere in Form von Werbe- und Standortgemeinschaften sowie Business Improvement Districts (BID). Aktuell gibt es zwei BIDs in Bremen, die BIDs 'Ansgarikirchhof' und 'Sögestraße', die jeweils Maßnahmenpakete in vielfältigen Bereichen beinhalten. Beide BIDs haben eine Laufzeit bis Dezember 2017. Aktuell sind keine weiteren BIDs in Bremen in Planung. Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie auf bid-in-bremen.de.

Impressionen aus Bremer Stadtteilen