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Maritime Wirtschaft und Logistik

Die maritime Wirtschaft und Logistik werden nicht ohne Grund als das Rückgrat der Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven bezeichnet. Denn die Hafenwirtschaft und die Logistik sind sowohl die beschäftigungsintensivsten als auch umsatzstärksten Branchen unseres Landes. Mit etwa 1.800 Unternehmen und 41.000 direkt Beschäftigten generiert die maritime Wirtschaft circa 8 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. Die Schaffung der notwendigen politischen Rahmenbedingungen und die nachhaltige Stärkung und Förderung der maritimen Wirtschaft und Logistik gehört zu den zentralen Aufgaben unseres Hauses.

Innovationen, Digitalisierung, Arbeit und Industrie 4.0 sind Schlagwörter, die die Arbeitswelt in der Logistik in den letzten Jahren verändert haben und weiter verändern werden. Deswegen ist die maritime Wirtschaft eine der Schlüsselbranchen der Bremer Innovations- und Clusterpolitik.

Für die operative Umsetzung ist in Bremen die Behörde Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Abteilung 4 und in Bremerhaven die BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH verantwortlich.

Aktuelle Informationen finden Sie unter: Maritime Wirtschaft und Logistik

Ziele und Maßnahmen

Ziele
Folgende Ziele werden im Bereich der maritimen Wirtschaft verfolgt:

  • Stärkung der Zuliefererindustrie
  • Absicherung der Clusterstrukturen
  • Wissenstransfer in Zukunftsmärkte
  • Ausgründungen und Ansiedlungen

Maßnahmen
Folgende Maßnahmen zur Stärkung der Branche werden umgesetzt:

  • Das Netzwerk „Maritime Sicherheit Bremen“(MARISSA) wird mit Hilfe der Wirtschaftsförderung aufgebaut und in das Bundescluster „Sicherheitswirtschaft“ integriert
  • Durch aktive Kooperationsanbahnung zwischen führenden Unternehmen des Bereichs (Offshore-)Windenergie oder anderen Unternehmen der maritimen Wirtschaft sowie durch Unterstützung bei der Drittmittelakquisition werden technologieübergreifende Entwicklungen generiert und Bremens technologische Position gefestigt
  • Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) wird räumlich erweitert, um in enger Kooperation mit Unternehmen auch die Komponenten der Meerestechnik, wie z.B. autonome Unterwasserfahrzeuge, entwickeln, testen und optimieren zu können
  • Die vorhandenen Wirtschaftsförderungs- und Beratungseinrichtungen werden gezielt für Ansiedelungen von Unternehmen aus der maritimen Wirtschaft sowie Neugründungen im Land Bremen eingesetzt
  • Der Aufbau eines Kompetenz- und Gründerzentrums für die Maritime Wirtschaft in Bremen wird geprüft und bei Bedarf realisiert
  • Akquisition von Bundesmitteln für den innovativen Schiffbau: Zur Unterstützung des Strukturwandels nutzt Bremen die Chance der aktiven Mit- und Neugestaltung sowohl der Innovationsförderrichtlinie des Bundes als auch der EU-Schiffbau-Rahmenrichtlinie, um die lokal ansässigen Betriebe in die Strategien des Bundes und
    der EU einzubinden

Netzwerke und Kooperationen

In folgenden Netzwerken engagieren sich Bremen und Bremerhaven:

Seit dem 14. Mai 2018 ist das Land Bremen außerdem Mitglied im Deutschen Maritimen Zentrum (DMZ). Die Pressemitteilung zur Mitgliedschaft Bremens im DMZ finden Sie hier. Weitere Informationen zum Deutschen Maritimen Zentrum finden Sie auf der Internetseite des DMZ.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz veranstaltet regelmäßig die Nationale Maritime Konferenz, die eine wichtige Dialogplattform, Ideenbörse und Leistungsschau für die Branche ist.

Förderprogramme

Es gibt eine Reihe von Förderprogrammen, allerdings keine branchenspezifischen. Bitte finden Sie hier einen allgemeinen Überblick.