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Logo Bremen Bremerhaven Starke Wirtschaft. Starkes Land.

Deutsche See

Nationaler Marktführer für Fisch und Meeresfrüchte

Bremerhaven, 18. Oktober 2017. Die Deutsche See demonstrierte bei ihrem Rundgang durch die Feinkostproduktion, dass der Beiname Manufaktur berechtigt ist. „Es ist beeindruckend, wieviel Handarbeit in der Produktion steckt“, bemerkt Günthner. Sowohl im Zusammenstellen als auch im Abfüllen der Feinkostsalate kommen zum Teil keine Maschinen sondern zahlreiche Hände zum Einsatz, um die Qualität des Produktes gewährleisten zu können. Auch Sushi gehört zum Sortiment und wird jeden Tag frisch hergestellt. Neben dem Lebensmitteleinzelhandel versorgt die Deutsche See von Bremerhaven und von zwanzig weiteren Niederlassungen im Bundesgebiet auch gastronomische Betriebe. Das Unternehmen ist nationaler Marktführer für Fisch und Meeresfrüchte mit einem aus 2.000 Produkten bestehenden Sortiment. In Bremerhaven arbeitet rund die Hälfte der insgesamt 1.700 Beschäftigten.

ACTEGA DS

Weltmarktführer für die Dichtung in Verschlüssen und Kronkorken

Wilfried Lassek, Geschäftsführer der ACTEGA DS GmbH (rechts), empfing Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, zu einem Unternehmensbesuch.

Bremen, 17. Oktober 2017. Die ACTEGA DS GmbH ist ein Bremer Traditionsunternehmen und wurde 1920 als Ölhandelsgesellschaft Diersch & Schröder gegründet. Die heutige ACTEGA DS wurde als DS-Chemie GmbH 1957 ausgegliedert. Heute ist sie eine hundert prozentige Tochter der ALTANA AG und seit 2007 firmiert sie unter ACTEGA DS. Rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten am Bremer Standort im Gewerbegebiet Bayernstraße. Von dort sind sie zum Weltmarktführer für die Dichtung in Verschlüssen und Kronkorken geworden. Jeder dritte Kronkorken weltweit enthält ein sogenanntes Compound aus Bremen. ACTEGA erwirtschaftet damit einen Umsatz von 65 Millionen Euro jährlich. Um weiter zu wachsen, setzen sie ihren Fokus auf Nischenmärkte, seit 2009 sind sie bereits in den Bereich Medizintechnik eingestiegen. Mit einem weiteren Bau im nächsten Jahr will die Firma mehr Kapazitäten für Forschung und Produktion schaffen. „ACTEGA ist ein wahrer hidden champion“, kommentiert Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, seinen Besuch. „Dies Unternehmen vereint Forschung, Entwicklung und Innovation mit einem Anspruch an höchster Qualität und ist dafür weltweit gefragt.“

Friedehorst

Friedehorst auf Wachstumskurs

Der Vorstand der Stiftung Friedehorst, Onno Hagenah (links) und Pastor Michael Schmidt (rechts), begrüßten Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, bei seinem Besuch auf dem Friedehorst-Gelände in Bremen-Lesum.

Bremen, 13. September 2017. Mit über 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Stiftung Friedehorst der größte Arbeitgeber in Bremen-Nord. Auf dem 275.000 Quadratmeter großen Areal eines ehemaligen amerikanischen Militärlazaretts finden Menschen mit besonderen Bedürfnissen seit siebzig Jahren vielfältige Unterstützung: Stationäre und mobile Pflege für Senioren, Betreuungs- und Förderangebote für Menschen mit Behinderungen, aber auch ein Reha-Zentrum sowie ein ambulanter Kinderhospizdienst zählen dazu. Außerdem findet sich auf dem Gelände das Nebelthau-Gymnasium, das vor zehn Jahren seine Türen öffnete und im letzten Jahr seine ersten Abiturienten erfolgreich entlassen konnte.
Besonders erfolgreich zeigte sich zuletzt der Zweig der beruflichen Förderung, insbesondere bei psychisch beeinträchtigten Menschen. 13 Außenstellen zählt Friedehorst zurzeit, die sich um die Integration von zum Teil als schwer vermittelbar eingestuften Menschen auf dem Arbeitsmarkt bemühen. Dank eines hohen Praxisanteils liegt die Integrationsquote bei 90 Prozent, berichtet Pastor Michael Schmidt, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied von Friedehorst, und sie können sich jedes Jahr eine weitere Außenstelle vorstellen.
Die Integration von Alleinerziehenden auf dem Arbeitsmarkt steht im Rahmen eines Modellprojektes im Mittelpunkt, das zurzeit für Bremen-Nord und Osterholz in Planung ist. Hier lebt ein besonders hoher Anteil von überwiegend betroffenen Frauen, die alleinerziehend sind. Dabei steht neben der gezielten Förderung und Qualifizierung auch die notwendige Kinderbetreuung auf der Agenda des Modellvorhabens. „Friedehorst hat mit seinem Assessment gezeigt, dass sie die Potenziale sehr gut herausarbeiten können, um Menschen zu unterstützen, ihren Platz in der Arbeitswelt zu finden“, kommentiert Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, die geplante Zusammenarbeit. „Der Dienst von Menschen an Menschen ist eine besondere Aufgabe, für die Friedehorst nun schon seit siebzig Jahren Sorge trägt. Ich gratuliere zum bevorstehenden Jubiläum in der kommenden Woche.“

Bäckerei Engelbrecht

Familienbetrieb seit über 100 Jahren

Senator Martin Günthner (l.) und Geschäftsführer Gerd Engelbrecht.

Bremerhaven, 7. Juni 2017. Seit mehr als 100 Jahren produziert die Stadtbäckerei Engelbrecht hochwertige Backwaren mit Zutaten aus der Region. Dabei werden alle Produkte nach hauseigener Rezeptur in der eigenen Backstube hergestellt und dann in die 24 Filialen in Bremerhaven und im Landkreis Cuxhaven verteilt. Davon konnte sich Martin Günther, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, bei seinem Besuch am 8. Juni selbst ein Bild machen und den Familienbetrieb besser kennenlernen.

Die letzten Jahre waren durch ein regelmäßiges Wachstum des Unternehmens geprägt. In den Ausbau der Produktion und die Modernisierung der Filialen wurden erhebliche finanzielle Mittel investiert, so dass inzwischen viele Filialen in Kombination als Café betrieben werden.

Insgesamt beschäftigt die Stadtbäckerei rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wobei die eigene Ausbildung eine große Rolle spielt. Derzeit werden etwa 20 Fachkräfte in den vier Berufsfeldern Bäcker und Bäckerin, Konditorin und Konditor, Fachverkäuferin und Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk sowie Handelsassistent bzw. Handelsassistentin ausgebildet. Dabei wird auch besonderer Wert auf eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelegt. Im Jahr 2010 wurde die Stadtbäckerei als familienfreundlicher Betrieb ausgezeichnet.

Für ihren besonderen unternehmerischen Erfolg und die Fokussierung auf die Region erhielt die Stadtbäckerei zudem im Jahr 2016 den Bremerhavener Unternehmerpreis. Senator Günthner: „Ich habe heute einen spannenden Betrieb kennen gelernt, bei dem der Erfolg vor allem auf die Qualität und die Regionalität zurückzuführen ist. Die Stadtbäckerei Engelbrecht ist sowohl ein traditionellen als auch innovatives Unternehmen, das eine Bereicherung für den Standort Bremerhaven darstellt.“

Wiethe Group

Europas größtes Fashion-Fotostudio ist in Bremens Überseestadt

Bremen, 24. Mai 2017. 140.000 Artikel werden zurzeit durchschnittlich pro Jahr bei der Wiethe Content GmbH & Co. KG ins rechte Licht gerückt. Die Full-Service-Agentur ist ein Marktführer bei Fragen des E-Commerce und betreibt in der Überseestadt in Bremen das größte Fashion-Fotostudio Europas. Auf 4.500 Quadratmeter werden Hemden, Blusen, Kleider und Hosen, Taschen, Schuhe, aber Kundenwünschen entsprechend auch Produkte fotografiert und in deren Online-Shops eingestellt. „Früher reichte es einen Artikel von vorne und von hinten zu zeigen, heute erschaffen wir eine Produktwelt und verkaufen Emotionen“, erklärt Geschäftsführer Markus Wiethe.
Bereits mit 19 Jahren hat sich der heute 46-jährige mit einer Werbeagentur in Osnabrück selbstständig gemacht. 2004 bezog er die ersten Räumlichkeiten in Bremen, seit 2011 arbeiten er und sein Team im Schuppen 1. Rund 100 Angestellte sorgen in Bremen dafür, dass die Produkte präsentiert werden und zum richtigen Zeitpunkt im Internet sehen: Designer, Fotografen, Hair- und Make-up-Stylisten, Texter, IT-Spezialisten sind nur ein Teil des Wiethe-Teams. Zur Firmengruppe gehören auch die Standorte in Osnabrück und Hamburg. „Bremen bietet uns eine hervorragende Infrastruktur. Nicht nur die Räumlichkeiten in der Überseestadt überzeugen, sondern auch die Nähe zum Flughafen und Bahnhof. Kunden und Models können in kürzester Zeit bei uns sein“, erklärt Wiethe. Mit einer eigens entwickelten Software verfolgen Mitarbeiter und Kunden immer den aktuellen Status eines Produktes: Ist es fotografiert? Sind die Bilder bereits bearbeitet? Liegt der Text zum Produkt vor? Wann geht das Produkt in den Online-Shop?
Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, ließ sich im Rahmen seiner Besuchstour „Starke Wirtschaft. Starkes Land.“ das Fotostudio und die Arbeitsabläufe zeigen und war ebenfalls begeistert von der Dynamik des Unternehmens. „Von Wiethe als Hidden Champion zu sprechen, wäre verkehrt, denn in der Branche zählen sie zu den führenden Dienstleistern bei allen Fragen des E-Commerce“, freut sich Günthner. „An diesem Beispiel zeigt sich jedoch auf sehr beeindruckende Weise, dass wir neben unseren bekannten Stärken auch Unternehmen für den Standort begeistern können, die von Bremens Lage profitieren.“

Saturn Petcare

Heimtiernahrung für Hunde und Katzen made in Bremen

Die beiden Geschäftsführer Hubert Schiermeier (mitte) und Gerrie Akkerhuis (rechts) verschafften Senator Günthner (links) einen persönlichen Eindruck in die Produktion von saturn petcare im Güterverkehrszentrum.

Bremen, 3. Mai 2017. Die nächste Station seiner Besuchstour unter dem Motto 'Starke Wirtschaft. Starkes Land.' führte Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, zu saturn petcare. Der Hersteller von Katzen- und Hundefutter sitzt seit 1991 im Güterverkehrszentrum, wo rund 580 Beschäftgite täglich dafür sorgen, dass qualitativ hochwertiges Futter für die Lieblingsvierbeiner der Deutschen das Haus verlässt. Rund 1.300 verschiedene Artikel von Nass- und Trockenfutter über Spezialnahrung und Snacks werden von saturn petcare produziert. Bei einem Rundgang durch den Betrieb konnte sich Senator Günthner einen persönlichen Eindruck von der Produktion verschaffen.

"Die Qualitätsstandards für Heimtiernahrung sind sehr hoch", kommentierte Günthner seinen Besuch. "saturn petcare gehört zu den namhaften Unternehmen, die die Stärken der bremischen Wirtschaft ausmachen." Nicht nur in der Produktion achtet saturn petcare auf die Einhaltung aller Standards, auch beim Umweltschutz und im Personalwesen engagiert sich das Unternehmen, das 1987 gegründet wurde und insgesamt mehr als 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bremen und im niederländischen Hattem beschäftigt. "Zu unserer Unternehmensstrategie gehört es, planvolles Wachstum mit Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung zu verbinden", erklärt Hubert Schiermeier, Geschäftsführer bei saturn petcare. "Die Stadt Bremen ist für uns ein idealer Standort. Allerdings ist für ein international agierendes Unternehmen wie saturn petcare auch die Verkehrsanbindung ein entscheidender Erfolgsfaktor. Daher war der Besuch von Senator Günthner für uns eine tolle Gelegenheit, um persönlich über wichtige Themen wie dieses sprechen zu können."

"Bremen hat viele Stärken, nicht nur in der Logistik oder in der Luft- und Raumfahrt", resümiert Günthner. "Zu einem attraktiven Wirtschafts- und Industriestandort gehört es, unterschiedlichen Firmen für den Standort begeistern und die richtigen Rahmenbedingungen anbieten zu können."

saturn petcare ist Mitglied bei partnerschaft umwelt unternehmen (puu) und unterstützt zahlreiche soziale Einrichtungen und kulturelle Projekte.

Sonnentracht

Premiumhonig aus Woltmershausen

Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, erhält von Gerrit Lang, Geschäftsführer der Sonnentracht GmbH, Einblick in die Produktvielfalt des Unternehmens.

Bremen, 3. April 2017. Die Stärke der bremischen Wirtschaft zeigt sich in vielen Facetten. Mit ihrem Premiumhonig in Bioqualität gehört das Unternehmen Sonnentracht GmbH in Bremen dazu. Bei einem Besuch im Hohentorshafen informierte sich Senator Martin Günthner heute über das Angebot des Unternehmens. Die inhabergeführte Firma bietet eine umfangreiche Produktpalette von Brotaufstrichen, Kokos- und Agaven-Produkten an, ebenso Sirup und Honig sowie Alternativen zum herkömmlichen Zucker. Insbesondere Kokosöle und –fette sind im Augenblick stark nachgefragt, da sie eine gute Alternative zum zunehmend kritisch gesehenen Einsatz von Palmöl sind. Im Dreischichtbetrieb produzieren und verpacken die rund sechzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die hochwertigen Produkte, die nach unterschiedlichen Biorichtlinien, wie zum Beispiel Bioland und Naturland, zertifiziert worden sind. Erst im Jahr 2012 hat das Unternehmen den Imkereibetrieb um die neue Produktionsstätte erweitert und ist in den letzten zwei Jahren von zunächst zwölf Mitarbeitern auf inzwischen knapp sechzig angewachsen. „Das ist eine tolle Erfolgsgeschichte, von denen es in Bremen viele zu erzählen gibt“, freut sich Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, über das Wachstum des Unternehmens, das seine Flächen im Hohentorshafen in Bremen-Woltmershausen kontinuierlich erweitert, um dem zunehmenden Bedarf an Produktions- und Lagerflächen gerecht zu werden.

„Wir sind gerne in Bremen“, sagt das Inhaberehepaar Karin und Gerrit Lang unisono. „Die Infrastruktur hier im Gewerbegebiet stimmt, unsere Mitarbeiter können mit dem Rad zu Arbeit fahren, es ist nicht weit zur Innenstadt, genauso wie zum Flughafen.“ Auch die Lebensmittellabore, mit denen sie zusammenarbeiten, sind in Bremen und Bremerhaven. „Die Qualität unserer Produkte wird mehrfach kontrolliert“, erzählt Geschäftsführer Gerrit Lang. „Veredelung ist das Ziel“, ergänzt Karin Lang, ebenfalls in der Geschäftsleitung bei der Sonnentracht GmbH. „Wir haben mit einem Nischenprodukt gestartet, dass sich nun zunehmender Beliebtheit erfreut.“ Immer mehr Menschen achten auf die Qualität ihrer Lebensmittel, wollen wissen wo und wie sie angebaut und produziert werden und sind bereit dafür einen fairen Preis zu zahlen. Zu den Kunden von Sonnentracht gehören auch Handelsmarken, die mit ihrem Biosortiment ihre Kunden überzeugen.

Bremen gehört zu den führenden Standorten der Nahrungsmittelbranche. Ob Fische, Kaffee, Schokolade oder Bier - eine ganze Reihe von Unternehmen aus dem Bereich der Nahrungsmittelindustrie sind in Bremen und Bremerhaven ansässig. Nach dem Automobilbereich ist die Nahrungs- und Genussmittelindustrie mit rund vier Milliarden Euro die zweitstärkste im Land Bremen. Rund 9.000 Personen sind in dieser Branche beschäftigt.

Judel/Vrolijk

Erfolgreiche Regattaboote mit Bremerhavener Know-how

Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen (2. von rechts), lässt sich zusammen mit Nils Schnorrenberger, Geschäftsführer der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH (rechts), von Torsten Conradi, geschäftsführender Gesellschafter der judel/vrolijk & co. engineering GmbH (3. von rechts), und einer Mitarbeiterin die Konstruktion eines Schiffes erklären.

Bremerhaven, 22. März 2017. Dass in Bremerhaven maritime Kompetenz vorhanden ist, zeigt sich in vielen Facetten. Eine davon untermauert das Konstruktionsbüro judel/vrolijk & co - engineering GmbH. Seit 40 Jahren werden dort erfolgreich Rennyachten entworfen. 1991 erfolgte die Gründung der GmbH am Standort Bremerhaven. Inzwischen sitzen Unternehmensgründer Rolf E. Vrolijk und der geschäftsführende Gesellschafter, Torsten Conradi, mit ihrem 17-köpfigen Team am Alten Vorhafen und haben ihr Element Wasser täglich vor Augen. Hier entwerfen sie ganz unterschiedliche Bootstypen: Regattaboote, große Tourenyachten, aber auch Motorboote, Serienboote und zunehmend auch Schiffe und Boote für die kommerzielle Schifffahrt. Gerade wurde ein Fahrgastschiff für Tagesausflüge, das auf dem Vierwaldstättersee im Einsatz sein wird, in Dienst gestellt.

Neben der Konstruktion gehören auch Innenraumgestaltung, Industriedesign und die Neugestaltung von bereits gebauten Schiffen und Yachten zu den Geschäftsfeldern von judel/vrolijk. Zu den erfolgreichen Rennyachtentwürfen gehören auch solche, die Siege im Admiral’s Cup errungen haben. Das Konstruktionsbüro gehört zu den weltweit bekanntesten in der Branche. "Vergleichbare Kompetenz unter einem Dach gibt es im Yachtentwurf in Deutschland nicht, erst in Italien, England oder Frankreich finden sich Konstruktionsbüros, die so arbeiten wie wir", berichtet Conradi. Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, zeigte sich bei seinem Besuch beeindruckt: "Es gehört zu den Stärken Bremerhavens, dass hier weltweit gefragtes Know-how vorhanden ist. judel/vrolijk ist ein sehr gutes Beispiel für unsere starke Wirtschaft."

Fiege

Bei Logistik ganz weit vorne

Wirtschaftssenator Martin Günthner, Firmeninhaber Heinz Fiege, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling und Niederlassungsleiter Frank Breth nehmen eines der vielen Produkte in Augenschein, deren Logistik und Transport Fiege organisiert.

Bremen, 2. März 2017. Mit rund 20.000 Beschäftigten in 1.300 Unternehmen ist die Logistikbranche ein zentraler Baustein der bremischen Wirtschaft. Zum Auftakt ihrer Serie von Unternehmensbesuchen unter dem Motto ‚Starke Wirtschaft. Starkes Land.‘ haben Bürgermeister Dr. Carsten Sieling und Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, heute (Donnerstag, 2. März 2017) den Kontraktlogistikdienstleister Fiege im Güterverkehrszentrum besucht.

Das Familienunternehmen in fünfter Generation mit Stammsitz in Greven/Westfalen beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter an 160 Standorten in 15 Ländern. Ob Mode, Medizinprodukte, Reifen oder andere Konsumgüter, ob auf der Straße oder Schiene, per See- oder Luftfracht, Fiege entwickelt für seine Kunden das passende Logistikkonzept. "Die richtige Planung der Warentransporte und Abläufe ist als Dienstleistung für andere Branchen unverzichtbar geworden, um Produktionen am Laufe zu halten und Kundenwünsche erfüllen zu können", so versteht Niederlassungsleiter Frank Breth sein Geschäft. "Unser weltweites Netzwerk macht es unseren Kunden möglich, Geschäftspartner überall auf der Welt zu haben. Wir sorgen dafür, dass Waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind." Mit seiner verkehrstechnisch guten Lagen an der A27 und A1 ist Bremen ein wichtiges Drehkreuz innerhalb Deutschlands. Das Güterverkehrszentrum, in dem auch Fiege seinen Sitz hat, belegt im europäischen Ranking hinter Verona/Italien den zweiten Platz und wurde zuletzt 2015 als Deutschlands bestes Logistik-Gewerbegebiet ausgezeichnet.

Beispielhaftes Engagement für Flüchtlinge
Die Niederlassung in Bremen, die sich inzwischen auf drei Standorte in der Hansestadt erstreckt, wurde 1960 eröffnet. 118 Angestellte hat Fiege in Bremen. Seit letztem Jahr sind elf Flüchtlinge hinzugekommen. Auf Initiative des Niederlassungsleiters Frank Breth nehmen die elf Männer an einem sechsmonatigen Qualifizierungsprojekt teil, um anschließend in eine Ausbildung zum Fachlageristen oder zur Fachkraft für Lagerlogistik überzugehen. Die Hälfte ihrer Arbeitszeit investiert das Unternehmen in Sprachvermittlung und hat dafür eigens einen Sprachlehrer ins Haus geholt. Aber auch Mitarbeiter, die dieselbe Muttersprache sprechen, wurden frei gestellt, um die neuen Kollegen in der Einarbeitungszeit zu unterstützen. "Dieses Beispiel zur Integration unserer neuen Mitbürger ist vorbildlich", kommentiert Bürgermeister Sieling das Engagement von Fiege Logistik. "Wir brauchen solche Unternehmen, denn nur mit ihrer Hilfe wird es möglich sein, die Potenziale, der vielen Menschen, die neu zu uns nach Deutschland gekommen sind, für alle Seiten sinnvoll zu nutzen. Arbeit ist dabei ein elementarer Baustein auf dem Weg zur Integration."

Zukunftsbranche
Das Internet und die zunehmende Technologisierung haben die Logistikbranche und ihre Arbeit enorm verändert. Schiffe, Flugzeuge und LKW lassen sich heute genauestens orten und damit Zeitabläufe detailliert planen. Aus schwerer körperlicher Arbeit sind vollautomatische Förderwege innerhalb eines Unternehmens geworden. "In der Logistikbranche bündelt sich die ganze Bandbreite von Tätigkeiten: einfache Helferjobs, Fachkräfte und Betriebswirte mit Hochschulabschluss", so Senator Günthner. "Logistik ist dabei eine Zukunftsbranche, die als Dienstleistung für andere Branchen eine nicht wegdenkbare Rolle spielt und ständig auf der Suche nach Nachwuchskräften ist."

Mit den Unternehmensbesuchen unter der Überschrift "Starke Wirtschaft. Starkes Land" wollen Bremens Bürgermeister und der Wirtschaftssenator einen Beitrag leisten, um besondere Unternehmensleistungen für den Standort Bremen zu würdigen und herauszustellen.