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Bauschutzbereich

Karte Bremens mit dem eingezeichneten Bauschutzbereich für den Flughafen Bremen

Der Bauschutzbereich ist eine besondere Zone, die sich um den Flughafen Bremen erstreckt. Sinn und Zweck eines Bauschutzbereiches liegen im Schutz der Flughafenumgebung durch die Festlegung von Ausprägung und Höhen, deren Überschreitung durch beispielsweise Gebäude oder Kräne einer luftverkehrsrechtlichen Zustimmung nach § 12 Luftverkehrsgesetz (LuftVG) beziehungsweise einer luftverkehrsrechtlichen Genehmigung nach § 15 LuftVG bedarf.

Mit Hilfe des festgelegten Bauschutzbereiches soll die Errichtung von Gebäuden sowie die Aufstellung von beispielsweise Kränen so kontrolliert werden, dass Kollisionen mit Luftfahrzeugen vermieden werden und somit ein sicherer Flugbetrieb gewährleistet werden kann. Der Bauschutzbereich des Flughafens Bremen hat eine Ausdehnung, die von Oyten im Osten bis Ganderkesee im Westen und von Bremen-Walle im Norden bis Weyhe-Leeste im Süden reicht.

Hier finden Sie eine Darstellung des Bauschutzbereichs für den Verkehrsflughafen Bremen:
Darstellung des Bauschutzbereiches zum Herunterladen (pdf, 3 MB)
 
 

Luftfahrthindernis errichten

Kräne, Mobilkräne, Masten und andere Gewerke bedürfen im Land Bremen der luftverkehrsrechtlichen Genehmigung, damit der Luftverkehr durch die Errichtung nicht gefährdet wird.

Die Genehmigung ist erforderlich für alle Gewerke, die die vorlagepflichtigen Höhen im Bauschutzbereich überschreiten.

Außerhalb von Bauschutzbereichen ist die Genehmigung ab einer Höhe von 100m über Grund erforderlich. Den Bauschutzbereich für den Verkehrsflughafen Bremen finden Sie als Download (Google Earth kmz-Datei) auf dieser Seite.

Voraussetzungen

Das vollständig ausgefüllte Formular ist inklusive Kartendarstellung des Aufstellortes spätestens zwei Wochen vor Errichtung des Hindernisses einzureichen. Dieses erhalten Sie auf der Internetpräsenz der Luftfahrtbehörde Bremen.

Befindet sich der Errichtungsort im Bauschutzbereich und werden die festgelegten Höhen durchdrungen, wird der Antrag zügig bearbeitet. Andere Stellen, wie die Deutsche Flugsicherung GmbH und das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung werden beteiligt.

Befindet sich der Errichtungsort nicht im Bauschutzbereich und wird die Höhe von 100m über Grund nicht überschritten, wird der Antragsteller umgehend informiert, dass gegen die Errichtung aus Sicht der Luftfahrtbehörde keine Bedenken bestehen.

Rechtsgrundlagen

Welche Fristen sind zu beachten?

2 Wochen Vor Errichtung des Hindernisses.

Wie lange dauert die Bearbeitung

2 Wochen

Welche Gebühren/Kosten fallen an?

90,00 EUR Die Gebühren der Luftfahrtbehörde richten sich nach dem Aufwand der Bearbeitung, betragen jedoch mindestens 90,-€. Durch die Beteiligung der Deutschen Flugsicherung GmbH können weitere Kosten entstehen.

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