Sie sind hier:

Hafensicherheitrecht

Port Security / Gefahrenabwehr

Die Bremischen Häfen sind der zweitgrößte nationale Umschlagplatz für den interkontinentalen Warenaustausch. Als entscheidendes Bindeglied zwischen see- und landseitigen Transporten sind sie auf sichere Zufahrtsbedingungen, Umschlagvorgänge und Lagermöglichkeiten angewiesen. Gleichzeitig ist weltweit eine zunehmende Bedrohung durch organisierte Kriminalität, Sabotage und Terrorismus zu verzeichnen.

Aus diesen Gründen wurde in den letzten Jahren der präventive Schutz des Seeschiffsverkehrs und der Hafenwirtschaft vor Terrorangriffen verbessert. Hier wurden und werden auch weiterhin zur Sicherung der Bremischen Häfen auf Basis gesetzlicher Grundlagen Risikobewertungen für International Ship and Port Facility Security Code (ISPS) - Hafenanlagen durchgeführt und darauf aufbauend durch Behörden und Anlagenbetreiber Gefahrenabwehrkonzepte entwickelt und umgesetzt.
Unter Berücksichtigung der lokalen Besonderheiten arbeiten alle an dem Sicherungsprozess beteiligten Behörden, wie zum Beispiel der Senator für Wirtschaft Arbeit und Häfen, der Hafenkapitän und die Wasserschutzpolizei, die Umschlagsgesellschaften, die Hafendienstleistungsunternehmen und Infrastrukturdienstleister eng zusammen.

Rechtsgrundlagen

Die Rechtsgrundlagen für die Hafensicherheit sind die folgenden:

Zuverlässigkeitüberprüfung

Anträge nach §16 Hafensicherheitsgesetz auf Zuverlässigkeitüberprüfung können direkt beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen gestellt werden.

Hierzu die künftige Detailseite der Dienstleistung "Zuverlässigkeitsüberprüfung nach dem Bremischen Hafensicherheitsgesetz beantragen" verlinken.