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Häfen & Logistik

Die maritime Wirtschaft und Logistik sind das Rückgrat der Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven. Die bremischen Häfen gehören zu den bedeutendsten Drehscheiben für den internationalen Warenaustausch.

Zentrale Projekte

Columbuskaje

Luftbild der Columbusjake, jpg, 72.5 KB
Quelle: bremenports

Die in den Jahren 1924 bis 1926 erbaute Columbuskaje hat mittlerweile ein Alter von über 90 Jahren erreicht. Schon heute ist die Standsicherheit der Columbuskaje im Bereich der Kreuzfahrtanlage eingeschränkt und daher ist ein Neubau zwingend notwendig. Dem Neubau hat der Bremer Senat im März zugestimmt. Die Gesamtkosten für Planung und Bau werden mit 78,7 Millionen Euro veranschlagt. Diese werden in den Haushalten bis zum Jahr 2023 berücksichtigt.

Die Columbuskaje wurde in den vergangenen Jahren wiederholt für die Endausrüstung großer Kreuzfahrtschiffe genutzt. Darüber hinaus dient die Kaje insbesondere außerhalb der Kreuzfahrtsaison dem Ablegen verschiedenster Schiffe und stellt so eine wichtige Liegeplatzreserve für den Seehafen Bremerhaven dar. In einem nächsten Schritt wird die Hafengesellschaft bremenports die detaillierten Entwurfsunterlagen erstellen und das wasserrechtliche Planfeststellungsverfahren durchführen. Ein Baubeginn wird für den Jahresanfang 2021 angestrebt. Die Bauzeit wird etwa drei Jahre betragen.

Sanierung der Kaje im Kaiserhafen III

Eine funktionsfähige Hafeninfrastruktur ist die Voraussetzung für einen leistungsfähigen Hafen. Der Neubau der Westkaje, die seit über 100 Jahren in Betrieb ist, ist deswegen eine zentrale Investitionsmaßnahme. Mit dem Umbau werden die bisherigen Funktionalitäten auf beiden Seiten des Hafenbeckens mit flexibel nutzbaren Umschlaganlagen gesichert und zugleich neue Funktionen erschlossen. Der Neubau soll Mitte 2019 fertiggestellt sein.

Ausbau des Bahnhofsteils Imsumer Deich

Luftaufnahme des Hafenbahnhofs Imsumer Deich, jpg, 49.1 KB

Um dem steigenden Containerumschlag gerecht zu werden, ist eine funktionsfähige und bedarfsgerechte Anbindung des Schienenverkehrs unerlässlich. Acht neue Gleise sind Ende 2017 am Standort Überseehäfen Bremerhaven entstanden, der zu den wichtigsten Umschlagsplätzen bei Containern und Autos gehört. Die leistungsfähige Anbindung des Hafenhinterlandes an den Schienenverkehr ist eine wichtige Voraussetzung für die gestiegenen Umschlagszahlen in Bremerhaven. Dem Schienenverkehr als umwelt- und verkehrspolitisch besonders relevanter Verkehrsträger kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, die maßgeblich zum jüngeren Erfolg der bremischen Häfen beiträgt und die traditionell herausgehobene Rolle als einem der führenden Eisenbahnhäfen in Europa stützt.

Das Projekt wurde aus Mitteln der Europäischen Union (CEF - Connecting Europe Facitlity) kofinanziert.