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Wiedergutmachung

Zum Auftrag des Ressorts

Das Landesamt für Wiedergutmachung besteht beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen. Es ist mit der Durchführung von Grundsatzangelegenheiten des Bundesentschädigungsgesetzes und der Bremer Härteregelung für vergessene Opfer des NS-Regimes beauftragt. Der Senat hat 1988 beschlossen, einen Bremer Härtefonds einzurichten, mit dem vergessene Opfer des NS-Regimes, zum Beispiel Sinti und Roma oder sogenannte Kontingentflüchlinge, eine Entschädigung erhalten können.

Antragstellung

Für Wiedergutmachungsleistungen nach dem Bundesentschädigungsgesetz ist die Antragsfrist mit dem 31.12.1969 abgelaufen.

Bei der Zuwendung nach der Bremer Härteregelung besteht Anspruch auf eine einmalige Zuwendung. Als Voraussetzung muss erfüllt sein, dass der Antragstellende 1988 seinen Wohnsitz in Bremen oder Bremerhaven hatte. Ausschließlich die Geschädigten selbst können die Leistungen der Bremer Härteregelung in Anspruch nehmen. Es gibt einen Prüfantrag, den Sie sich hier herunterladen (pdf, 103.6 KB) können.