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Jugendberufsagentur

Bild aus der Marketingkampagne zur Jugendberufsagentur, Füße von jungen Menschen, Hashtag Da geht was, gif, 31.5 KB

Mit der Jugendberufsagentur und der Ausbildungsgarantie sind zwei arbeitsmarktpolitische Angebote geschaffen worden, die jungen Menschen eine berufliche Perspektive ermöglichen. Sie dienen vor allem dem Entgegenwirken von Jugendarbeitslosigkeit. Rund 3.000 Jugendliche sind im Land Bremen offiziell arbeitslos gemeldet. Dem möchte der Senat mit entsprechenden Maßnahmen und Angeboten entgegenwirken.

Die Jugendberufsagentur ist ein Zusammenschluss verschiedener Partner, die Menschen unter 25 Jahren eine zentrale Anlaufstelle bieten, um Fragen zu Schule, Ausbildung und Studium zu klären. Die kostenlose Beratung aus einer Hand umgeht den Verwaltungsdschungel verschiedener Institutionen und Ansprechpersonen. Es gibt drei Standorte in Bremen-Mitte, Bremen-Nord und in Bremerhaven. Mehr Informationen finden Sie unter hier.

Ihre Ansprechperson bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa für die Jugendberufsagentur ist

Dr. Jessica Blings

kommissarische Referatsleitung

Evaluation der Jugendberufsagentur

Die Partner der Jugendberufsagentur der Freien Hansestadt Bremen haben vereinbart die strategische Steuerung der Jugendberufsagentur zu evaluieren.

Die Evaluierung überprüft des Leitziel der JBA: junge Menschen unter 25 Jahren zu einem Berufsabschluss zu führen. Sie orientiert sich dabei an zwei Fragestellungen:

  • Ist die JBA organisatorisch richtig aufgestellt, um die gesetzten Ziele zu erreichen?
  • Sind die Prozesse und eingesetzten Instrumente geeignet, um die Ziele zu erreichen?

[FETTBeauftragung einer externen Evaluation der Jugendberufsagentur in der Freien Hansestadt Bremen (pdf, 112.1 KB)]

Bremer Vereinbarungen für Ausbildung und Fachkräftesicherung

Die „Partner der Bremer Vereinbarungen für Ausbildung und Fachkräftesicherung 2014 – 2017“ haben am 17.10.2018 im Rathaus die Verlängerung ihrer Zusammenarbeit bis Ende 2019 besiegelt. Die Vereinbarungen werden von dem Geist getragen, die duale Ausbildung im Land Bremen zu stärken und Jugendlichen den Zugang in Ausbildung zu erleichtern.
In der Zusammenarbeit hat sich gezeigt, wie wichtig ein gemeinsames und koordiniertes Handeln ist. Um die Attraktivität von Berufsausbildungen bei Jugendlichen zu erhöhen, braucht es bessere Berufsorientierungskonzepte sowie eine passgenaue Ausgestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf, um Schülerinnen und Schülern den direkten Weg in die Berufsausbildung zu erleichtern.

Dafür werden die Partner weitere konkrete Handlungskonzepte verabreden, die das Modell der dualen Berufsausbildung nicht nur zukunftsfähig halten, sondern auch ihre starke Integrationskraft in Gesellschaft noch weiter steigern.

Das duale Ausbildungssystem ist einer der wichtigsten Garanten für die Fachkräftesicherung des bremischen Wirtschaftsstandortes. Es bietet jungen Menschen aber auch die Möglichkeit in eine gesicherte Beschäftigung mit persönlichen Entwicklungs- und guten beruflichen Aufstiegs- und Karrierechancen.

Am bremischen Ausbildungsbündnis sind sämtliche nach Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung zuständigen Kammern, die Unternehmensverbände und Kreishandwerkerschaften, der Deutsche Gewerkschaftsbund Bremen-Elbe-Weser, die Arbeitnehmerkammer, die Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven, die Jobcenter Bremen und Bremerhaven, zwei Dezernate des Magistrats der Stadt Bremerhaven sowie vier Senatsressorts beteiligt. Die Geschäftsführung der „Bremer Vereinbarungen für Ausbildung und Fachkräftesicherung“ liegt bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa.

Ihre Ansprechperson bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa für die „Bremer Vereinbarungen“ ist:

Dr. Jessica Blings

kommissarische Referatsleitung

Bremer Vereinbarungen für Ausbildung und Fachkräftesicherung 2014 bis 2017 (pdf, 2 MB)
Verlängerung Bremer Vereinbarungen für Ausbildung bis Ende 2019 (pdf, 1.6 MB)

Ausbildungsgarantie

Die Ausbildungsgarantie schafft berufliche Perspektiven für junge Menschen im Land Bremen unter anderem durch:

  • Finanzielle Förderung zusätzlicher Ausbildungsplätze in Unternehmen
  • Schaffung der Bremer Berufsqualifizierung (pdf, 905.5 KB) (BQ). Das bedeutet, dass die Berufsfachschule für verschiedene Berufe so umgestaltet wurde, dass durch den einjährigen Besuch der BQ-Klasse das erste Ausbildungsjahr des jeweiligen Berufes abgedeckt wird.
  • Die Einrichtung zusätzlicher Klassen für die schulische Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistenz, zur Altenpflegehilfe und zur Pflegehilfe. Nach Abschluss dieser zweijährigen Ausbildung kann die Ausbildung, beispielsweise zur/zum Erzieherin/Erzieher oder Altenpflegerin/Altenpfleger, fortgesetzt werde.
  • Die Finanzierung zusätzlicher außerbetrieblicher Ausbildungsplätze durch das Land Bremen und durch die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze im öffentlichen Dienst.
  • Eine Anlaufstelle für Bewerberinnen und Bewerber und Unternehmen zur Unterstützung des Bewerbungs- und Auswahlprozesses.

Ihre Ansprechperson für die Ausbildungsgarantie ist:

Constanze Werdermann