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Jugendberufsagentur

Mit der Jugendberufsagentur und der Ausbildungsgarantie sind zwei arbeitsmarktpolitische Angebote geschaffen worden, die jungen Menschen eine berufliche Perspektive ermöglichen. Sie dienen vor allem dem Entgegenwirken von Jugendarbeitslosigkeit. Rund 3.000 Jugendliche sind im Land Bremen offiziell arbeitslos gemeldet. Dem möchte der Senat mit entsprechenden Maßnahmen und Angeboten entgegenwirken.

Die Jugendberufsagentur ist ein Zusammenschluss verschiedener Partner, die Menschen unter 25 Jahren eine zentrale Anlaufstelle bieten, um Fragen zu Schule, Ausbildung und Studium zu klären. Die kostenlose Beratung aus einer Hand umgeht den Verwaltungsdschungel verschiedener Institutionen und Ansprechpersonen. Es gibt drei Standorte in Bremen-Mitte, Bremen-Nord und in Bremerhaven. Mehr Informationen finden Sie unter hier.

Ihre Ansprechperson bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa für die Jugendberufsagentur ist

Dr. Jessica Blings

Referatsleitung

Evaluation der Jugendberufsagentur

Die Partner der Jugendberufsagentur der Freien Hansestadt Bremen haben vereinbart die strategische Steuerung der Jugendberufsagentur zu evaluieren.

Die Evaluierung überprüft des Leitziel der JBA: junge Menschen unter 25 Jahren zu einem Berufsabschluss zu führen. Sie orientiert sich dabei an zwei Fragestellungen:

  • Ist die JBA organisatorisch richtig aufgestellt, um die gesetzten Ziele zu erreichen?
  • Sind die Prozesse und eingesetzten Instrumente geeignet, um die Ziele zu erreichen?

Beauftragung einer externen Evaluation der Jugendberufsagentur in der Freien Hansestadt Bremen (pdf, 112.1 KB)

Vereinbarungen „Ausbildung: innovativ“

Am 18.03.2021 wurden die neuen Vereinbarungen „Ausbildung: innovativ“ als Nachfolge der „Bremer Vereinbarungen für Ausbildung und Fachkräftesicherung“ besiegelt. Die Unterzeichnung fand im Festsaal der Bürgerschaft statt.
Die inhaltliche Grundlage dazu wurde in der Lenkungsgruppe „Ausbildung: innovativ“ erarbeitet, die sich Ende 2019 aus dem Plenum der Bremer Vereinbarungen gegründet hatte.

Das gemeinsame Ziel der Partner:innen ist es die berufliche Ausbildung im Land Bremen zu stärken und die Zahl der besetzten Ausbildungsplätze zu erhöhen. Dazu wurden fünf große Handlungsfelder definiert:

  • Die berufliche Orientierung für junge Menschen als Basis für einen erfolgreichen Übergang und Ausbildungsabschluss zu stärken
  • Die Übergänge in Ausbildung systematisch und erfolgreich zu gestalten
  • Das Matching zwischen potenziellen Ausbildungsbewerber:innen und Unternehmen zu verbessern
  • Das Ausbildungsplatzangebot zu sichern und bedarfsbezogen zu erweitern
  • Die Ausbildungsqualität zu verbessern

Wichtig für diese Bestrebungen ist eine effiziente und aktive Umsetzungsstruktur, die in enger Abstimmung mit den Arbeiten der Jugendberufsagentur Bremen-Bremerhaven erfolgen wird.

Das duale Ausbildungssystem ist einer der wichtigsten Garanten für die Fachkräftesicherung des bremischen Wirtschaftsstandortes. Es bietet jungen Menschen aber auch die Möglichkeit in eine gesicherte Beschäftigung mit persönlichen Entwicklungs- und guten beruflichen Aufstiegs- und Karrierechancen.

Am bremischen Ausbildungsbündnis sind sämtliche nach Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung zuständigen Kammern, die Unternehmensverbände und Kreishandwerkerschaften, der Deutsche Gewerkschaftsbund Bremen-Elbe-Weser, die Arbeitnehmerkammer, die Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven, die Jobcenter Bremen und Bremerhaven, zwei Dezernate des Magistrats der Stadt Bremerhaven sowie vier Senatsressorts beteiligt. Die Geschäftsführung der neuen Vereinbarungen „Ausbildung: innovativ“ liegt bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa.

Ihre Ansprechperson bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa für die „Bremer Vereinbarungen“ ist:

Dr. Jessica Blings

Referatsleitung

Ausbildungsgarantie

Die Ausbildungsgarantie schafft berufliche Perspektiven für junge Menschen im Land Bremen unter anderem durch:

  • Finanzielle Förderung zusätzlicher Ausbildungsplätze in Unternehmen
  • Schaffung der Bremer Berufsqualifizierung (pdf, 905.5 KB) (BQ). Das bedeutet, dass die Berufsfachschule für verschiedene Berufe so umgestaltet wurde, dass durch den einjährigen Besuch der BQ-Klasse das erste Ausbildungsjahr des jeweiligen Berufes abgedeckt wird.
  • Die Einrichtung zusätzlicher Klassen für die schulische Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistenz, zur Altenpflegehilfe und zur Pflegehilfe. Nach Abschluss dieser zweijährigen Ausbildung kann die Ausbildung, beispielsweise zur/zum Erzieherin/Erzieher oder Altenpflegerin/Altenpfleger, fortgesetzt werde.
  • Die Finanzierung zusätzlicher außerbetrieblicher Ausbildungsplätze durch das Land Bremen und durch die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze im öffentlichen Dienst.
  • Eine Anlaufstelle für Bewerberinnen und Bewerber und Unternehmen zur Unterstützung des Bewerbungs- und Auswahlprozesses.

Ihre Ansprechperson für die Ausbildungsgarantie ist:

Constanze Werdermann